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Geschichte

Anfänge im hohen Norden
 
Als Bernd Jöllenbeck am 16. Februar 1945 geboren wird, liegt der zweite Weltkrieg in den letzten Zügen. Auch seine Familie leidet unter den Kriegsfolgen. Sie besitzt einen Gemischtwarenladen in Weertzen, einem kleinen Ort im nördlichen Niedersachsen, zwischen Bremen und Hamburg. Mit diesem Laden kann die Familie ihren Lebensunterhalt bestreiten und den Härten der Nachkriegszeit trotzen. Schon als Kind hilft Bernd Jöllenbeck im Laden begeistert mit. Sein Weg scheint vorgezeichnet. Er wird später das Geschäft der Eltern weiterführen.
 
Doch es kommt anders.
 
Schon als Jugendlicher erkennt Bernd Jöllenbeck, dass sich in den 50er und 60er Jahren die Gesellschaft stark verändern wird. Und diese Veränderungen werden den kleinen Laden seiner Eltern vor große Herausforderungen stellen. Wahrscheinlich hat das Geschäft in dieser Form keine Zukunft. Wie seine Altersgenossen absolviert er die Volksschule und eine Ausbildung, doch dann beschließt er, seine Heimat fürs Erste zu verlassen. Mit dem Segen seiner Eltern zieht er nach Hamburg.
 
Vom Auszubildenden zum Firmengründer
 
Bei der Firma Oetker steigt der junge Bernd Jöllenbeck in der Vertriebsabteilung ein. In den folgenden Jahren schärft er nicht nur seine fachlichen Fähigkeiten im Handel, sondern entwickelt auch die Persönlichkeit, die ihn dann als Firmengründer identifizieren sollte. Schon früh macht sich Jöllenbeck einen Namen als jemand, der sich einer Aufgabe mit voller Energie widmet. Für seinen Arbeitgeber ist er im Außendienst tätig. Auf diese Weise lernt er nicht nur viel über die Vertriebstätigkeit eines großen, international tätigen Konzerns, sondern hat täglich Kontakt zu den Menschen, an die er die Waren verkauft. Diese Bodenständigkeit gepaart mit einem Blick für das große Ganze wird ihn später als Unternehmer auszeichnen. Doch auch wenn ihn schon zu dieser Zeit die Vorstellung reizt, irgendwann eine eigene Firma zu besitzen, konzentriert er sich aufs Tagesgeschäft.
Sein Engagement und sein Talent bleiben bei Oetker nicht unbemerkt. Schnell steigt Jöllenbeck auf der Karriereleiter auf, und ihm stehen alle Türen offen, bis in die Chefetage des Konzerns zu kommen. Noch vor seinem dreißigsten Geburtstag erhält er das Angebot, die gesamte Region Nord als Vertriebsleiter zu übernehmen.
Jöllenbeck ist sich bewusst, dass er damit trotz seiner Jugend einen gewaltigen Karrieresprung vollführen würde. Allerdings ginge damit auch das verloren, was er an seinem Beruf schätzt: den direkten Kontakt zu den Menschen.
Schweren Herzens beschließt er, das Angebot auszuschlagen. Er weiß, dass für ihn die Zeit gekommen ist, etwas Eigenes aufzubauen. Zu diesem Zweck kehrt er dorthin zurück, wo alles angefangen hat.
 
Die ersten Jahre
 
Die Jöllenbeck GmbH wird am 1. April 1974 gegründet. In Weertzen befindet sich der Firmensitz - und zwar genau in dem Gebäude seiner Kindheit. Den Gemischtwarenladen gibt es nicht mehr, nun beginnt Bernd Jöllenbeck hier, seine Firma aufzubauen. Seine Neugierde, was technische Entwicklungen angeht, gibt die Richtung vor, die er mit seiner Firma einschlagen will. Der Elektronikmarkt steckt noch in seinen Kinderschuhen und die Produktkategorien, die uns heute geläufig sind, müssen erst noch geprägt werden. Durch das Knüpfen erster Handelskontakte prägt Bernd Jöllenbeck diesen Markt von Anfang an. Dabei legt er Wert darauf, persönlich bei Partnern und Kunden vorzusprechen, und das Vertrauensverhältnis, das er auf diese Weise aufbaut, legt den Grundstein für den Erfolg für seine Firma. Was Geschäftsbeziehungen nach Asien angeht, ist Bernd Jöllenbeck ein Pionier. Noch vor dem großen Boom hat er schon ein Netzwerk von Partnern in Fernost.
Die Produktpalette reicht von Aluminiumkoffern für technisches Zubehör über frühe Schachcomputer bis hin zu Lichtorgeln, die aus Frankreich importiert werden. Jöllenbeck selbst nimmt die Ware genau in Augenschein und testet sie intensiv, bevor er sie in sein Sortiment aufnimmt, denn sein eigener Name wird damit verbunden sein. Bei vielen seiner Produktentscheidungen beweist Jöllenbeck ein gutes Gespür für Trends und kann seine Firma früh auf die Erfolgsspur bringen.
Nicht nur die Firma Jöllenbeck wächst - auch die Familie tut es.
 
Wachstum und Nachwuchs
 
Tim Jöllenbeck wird 1976 geboren. Wie schon sein Vater ist auch er von Kindesbeinen mittendrin im Betrieb der Eltern. Nur dass es kein Gemischtwarenladen mehr ist. Schon als Kind hilft Tim Jöllenbeck mit, Elektronikteile in zu verpacken, um diese an Kunden zu verschicken. So kommt er schon von in jungen Jahren mit den verschiedensten Elektronikprodukten in Kontakt, nicht nur als Konsument, sondern er stürzt sich mit der Neugierde eines Entdeckers auf die Geräte und versucht sie zu verstehen. Geradezu auf spielerische Weise eignet er sich fundiertes technologisches Fachwissen an und lernt erste Programmierkenntnisse. Dabei erlebt er ebenso aus nächster Nähe mit, wie sein Vater sein Geschäft führt. Als Vierzehnjähriger begleitet er ihn auf Dienstreisen bis nach Asien und erhält einen Einblick über die Fertigungsmethoden in Fernost und die Handelsbeziehungen der Firma seines Vaters.
Bernd Jöllenbeck erkennt früh das Potenzial seines Sohnes und bindet ihn in den Geschäftsbetrieb ein. Tim Jöllenbecks Blick für Technologie und seine Affinität zu Zahlen helfen ihm, gute Produktentscheidungen zu treffen und dabei die Bilanz im Auge zu behalten. Es wird zunehmend deutlich, dass das Paar aus Vater und Sohn sich mit seinen Stärken ergänzt. Tim Jöllenbeck schafft es mit seiner analytischen Vorgehensweise und klugen Produktentscheidungen, sich den Respekt der Angestellten zu erarbeiten.
 
Expansion und Qualität
 
Die Jöllenbeck GmbH wächst konstant weiter und wird auch dank der Handelspartner zu einer festen Größe in der deutschen Elektronikwelt. Nachhaltige und langfristige Produktpolitik hilft dabei. Die Firma verzichtet darauf, sich in einer repräsentativen Lage einzumieten, sondern baut das althergebrachte Hauptquartier in Weertzen immer weiter aus, wird so zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Soziale Verantwortung ist Familie Jöllenbeck wichtig, die sich auch kommunal stark engagiert.
Der Erfolg bringt auch mit sich, dass die Firma sich personell breiter aufstellen muss, und zwar auf allen Ebenen der Organisation. Einer der Neuzugänge ist Michael Eisenblätter, der am 1. Februar 1994 dazustößt. Bernd Jöllenbeck persönlich stellt den ebenso in Weertzen verwurzelten Eisenblätter ein, der zunächst für Sales & Marketing zuständig ist und sich bald als wichtige Stütze des Unternehmens etabliert.
Stillstehen möchte die Firma nicht, und Bernd und Tim Jöllenbeck missfällt, dass immer mehr Produkte, die sie evaluieren, wegen des Kostendrucks immer günstiger gefertigt werden und damit nicht mehr ihren Qualitätsansprüchen genügen. Akquise betreiben beide, als wären sie selbst ein Kunde, der sich für das Produkt interessiert. So kommt der Entschluss, dass man es selbst machen muss, wenn es richtig sein soll.
 
Von „Jöllenbeck“ zu „Speedlink“
 
Mit wachsender Verantwortung übernimmt Tim Jöllenbeck größere Entscheidungen bei der Produktplanung und ist treibende Kraft, das Profil der Firma zu schärfen. Zunächst unter dem Label „Soundlink“ beginnt die Jöllenbeck GmbH mit der Herstellung eigener Hardware. Bald wird das Label zu „Speedlink“ umgetauft, um deutlich zu machen, dass nicht nur der Audiomarkt bedient werden soll, sondern alle Elektronikbereiche mit sinnvollem Zubehör beliefert werden: Gaming, Office, Ergonomie, Sound, Home Security. Tim Jöllenbeck hat ein genaues Auge darauf, bei der Qualität keine Kompromisse einzugehen und den Kunden in allen Bereichen herausragende Ware zu bieten. Die Kontakte, die die Jöllenbeck GmbH in all den Jahren zu den Produktionseinrichtungen in Fernost aufgebaut hat, zahlen sich nun aus, und „Speedlink“ etabliert sich mit Leuchtturmprodukten wie dem ersten 5.1-Surroundsound-Headeset schnell als Marke mit hohem Wiedererkennungswert und exzellentem Ruf unter Gamern und bei Kunden in allen anderen Produktkategorien.
 
Geschäftserweiterungen, frische Experimente und neue Gesichter
 
Das Trio Bernd und Tim Jöllenbeck und Michael Eisenblätter legt Wert auf partnerschaftlichen Umgang mit anderen Firmen, und sie zögern nicht, in neue Geschäftsfelder vorzustoßen. Als ein Partner beim Vertrieb optischer Medien Unterstützung benötigt, gründen sie die First Wise Media, um sich stärker in diesem Feld zu engagieren. Dieses Label, das unter der Federführung von Michael Eisenblätter aufgebaut wurde, ist auch heute noch einer der größten Markenpartner des Unternehmens.
Mit dieser Erweiterung des Geschäftsfeldes geht auch eine Umstellung auf der Führungsebene einher. Kaum jemand kennt die internen Abläufe und das Personal besser als Michael Eisenblätter, der fortan mehr Verantwortung im prosperierenden Unternehmen übernimmt. Eisenblätter kümmert sich primär um First Wise Media, während Tim Jöllenbeck sich um die Marke Speedlink kümmert. Auch Coletta Jöllenbeck, die Ehefrau von Tim, engagiert sich im Familienbetrieb. Sie beginnt 2001, einen internationalen Vertrieb zu etablieren. Zunächst liegt der Schwerpunkt auf Europa, doch inzwischen sind Handelskanäle bis in die USA aufgebaut.
Die Firma boomt in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts. Als Arbeitgeber ist die Firma gefragt, viele Mitarbeiter halten dem Unternehmen über viele Jahrzehnte die Treue. Bernd und Tim Jöllenbeck und Michael Eisenblätter verstehen es, den Angestellten eine Arbeitsatmosphäre zu ermöglichen, in der sie ihr Bestes geben können, aber ihnen auch im privaten Bereich zu helfen, wo immer es nötig ist.
Doch im April 2012, fast genau 38 Jahre nach der Gründung, wird die Firma vom Tod Bernd Jöllenbecks erschüttert.
Die Anteilnahme in der Region ist groß. Für das Unternehmen bedeutet der Tod des Gründers einen tiefen Einschnitt, doch sein Wissen, seine Werte und seine Philosophie hat Bernd Jöllenbeck seinem Sohn mitgegeben, der fortan gemeinsam mit Michael Eisenblätter die Jöllenbeck GmbH und ihre Marken leitet.
 
Jöllenbeck heute
 
Tim Jöllenbeck und Michael Eisenblätter leiten heute als bewährte Doppelspitze das Unternehmen ganz im Sinne seines Gründers. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Unternehmen immer wieder gewandelt, doch gleichzeitig ist es sich dabei treu geblieben, hat bewährte Marken gestärkt und auch Experimente nicht gescheut.
Gaming steht weiterhin im Fokus der Firma. Die breite Palette an Peripherie ist bei Gamern gefragt, ob sie nur gelegentlich oder auf Wettkampfniveau spielen. Auch fürs normale Office ist eine breite Produktpalette im Angebot. Gleichzeitig geht das Unternehmen auch neue Gebiete wie Home Automation oder Gesundheitsthemen an, und das immer mit der Neugierde, die den Gründer ausgezeichnet hat.
Dort, wo Bernd Jöllenbeck als Kind im Geschäft der Eltern half, steht auch heute noch die Firmenzentrale. Es ist inzwischen ein umfangreicher charmant-bodenständiger Bau, dem man die außergewöhnliche und bewegte Geschichte dieser Firma ansieht.
Es ist eine Geschichte, die andauern wird. Getreu dem Credo: Zukunft gestalten.
 
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